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Der Jugendgeschichtstag

Das harte Arbeiten hat ein Ende, der Jungedgeschichtstag ebenfalls. Wir waren am 20. sowie am 21. wiedermal in Dresden. Übernachten durften wir an einem recht sonderbaren Ort, und zwar auf einem Schiff. "Die Koje". Ich muss sagen, es ist ziemlich aufregend auf einem Schiff zu schlafen, obwohl ich zugeben muss, dass es keinen starken Wellengang gab...

Am Freitag, nachmittags, hatten wir noch Zeit dort unser Plakat fertigzustellen. Mit dieser wundervollen Überschrift. (Okay, kein Selbstlob mehr, einverstanden.) Blöd nur, dass dem Leipziger Hauptbahnhof ein "i" fehlte. Aber alles halb so wild. Ich fand unser Plakat ziemlich gut, genauso wie das von den Freibergern. Die haben wir in Dresden nämlich wiedergetroffen. Da, wie ich sehe, niemand aus diesem Örtchen hier bloggt greife ich hier mal vorweg und erzähle, was sie gemacht haben. Die Freiberger hatten, wie schon gesagt, ebenfalls ein Plakat gestaltet. Außerdem hatten sie noch eine nette Video-Foto-Audio-Collage gemacht. Ziemlich interessant, das Ganze. Thema war "Silberstadt Freiberg". Es wurde über den örtlichen Bergbau erzählt, der sich über die Jahre ausschlaggebend in die Stadtgeschichte graviert hat. Doch ich muss sagen, das Ende des Clips fand ich am Besten, da konnte man nämlich die Freiberger in Bergmannskleidung sehen

Abends ging‘s dann in die Stadt. Für uns wurde eine Führung durch die Frauenkirche organisiert. Wir durften dann sogar den Turm besteigen. Ich muss sagen, die Aussicht - echt wunderbar. Es ist schon ein kleines Erlebnis eine so schöne Stadt wie Dresden mit der Vielzahl von Laternen in die Dunkelheit getaucht zu sehen, und das auch noch von ganz weit oben. Da sah man die Semperoper, die große katholische Kirche, die Elbe... einfach alles. Nach der Besichtigung hatten wir noch eine Stunde Zeit bevor wir alle zurückkehren mussten zur Koje. Wir schlenderten lediglich durch die Stadt und unternahmen nichts mehr großartig. Gegen 19:00 gabs dann auf der Koje Abendessen und dann hatten wir noch jede Menge Zeit uns auf den Zimmern "frei zu beschäftigen", sprich, irgendwelchen Quatsch anzustellen, aber so viel dazu...

Der nächste Tag war der entscheidende. Nach dem Frühstück gingen wir zum Sächsischen Landtag, wo wir unseren Ständen noch den letzten Schliff geben konnten. Ich muss gestehen, der Morgen verlief dort ein wenig chaotisch. Jedenfalls für uns, weil wir vom Programm ein wenig irritiert waren. So verpassten wir eine zum Beispiel eine Rede indem wir, da wir nichts zu tun hatten, Kuchen aßen. Aber danach wurde es spannend. Danach konnte man sich alle Präsentationen anschauen. Es war soviel zu begutachten! Man sollte außerdem noch ein Quiz beantworten, aber das war natürlich kein Problem. Da wurde mit den Antworten nämlich gehandelt und gehandelt. Aber dazu sage ich lieber mal nichts mehr ;D Naja, ich muss sagen mir gefiel die Arbeit von Görlitz am besten. "Grenzgeschichten". Die Leute haben eine Vielzahl von Menschen gefragt, was für sie denn eigentlich "Grenze" bedeutet. Und die Antworten waren sehr, sehr unterschiedlich... Mit dem anschauen von anderen Präsentationen und vorstellen deren unserer verlief der ganze Tag. Am Ende gab es eine Preisverleihung, in der wir aber, leise gesagt, nichts gewannen. Aber im Endeffekt haben wir doch noch sehr viel gewonnen, nämlich Wissen, Wissen, Wissen.

Ich muss sagen, ein äußerst interessanter Tag!

 

27.11.09 11:38
 


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